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Aktueller Gesundheitstipp Oktober 2017:

Möglichkeiten der Lückenversorgung

Oftmals stören Patienten Zahnlücken aus ästhetischen oder gar funktionellen Gründen. Die am häufigsten vertretenen Zahnlücken sind das Diastema und die Zahnlücke durch Zahnverlust. Ein Diastema ist eine kleine bis mittelgroße Zahnlücke zwischen den beiden oberen mittleren Schneidezähnen und für viele Patienten sehr störend. Prominenteste Beispiele für ein Diastema sind die Popsängerin Madonna oder Rocksänger Bryan Adams. Diese Lücke kann zum einen kieferorthopädisch mit einer festsitzenden Zahnspange (Multi-Bracket-Apparatur) geschlossen werden, zum anderen über sogenannte Veneers. 
Veneers sind dünne Keramikschalen, die bei einem Diastema adhäsiv auf den beiden mittleren Frontzähnen befestigt werden und die Lücke innerhalb weniger Sitzungen beim Zahnarzt schließen. Hierbei wird der vordere Anteil der beiden Zähne beschliffen und ein Abdruck genommen. Im Zahnlabor werden daraufhin nach ästhetischen und auf den einzelnen Patienten individuell abgestimmten Gesichtspunkten, wie Form und Farbe, Veneers hergestellt. Diese werden in einer zweiten Sitzung angepasst und eingesetzt. So kann innerhalb weniger Wochen ein optimales Ergebnis erreicht werden. Bei der kieferorthopädischen Behandlung ist ein Lückenschluss innerhalb weniger Wochen dagegen leider nicht möglich, da sich Zähne besonders im Erwachsenenalter nur langsam bewegen lassen. Die Tragedauer einer festen Zahnspange geht oft über ein Jahr hinaus. Vorteil einer kieferorthopädischen Behandlung ist aber, dass keine gesunde Zahnhartsubstanz durch Beschleifen der Zähne für die Ästhetik geopfert werden muss. Oftmals wird aber das Tragen einer festsitzenden Zahnspange als Erwachsener als unangenehm empfunden, da die dafür verwendeten Brackets metallfarben und daher sehr auffällig sind. Hierbei können Keramikbrackets Abhilfe schaffen, die durch ihr zahnfarbenes Erscheinungsbild wesentlich unauffälliger für die Umgebung sind. 
Zahnlücken durch Zahnverlust können je nach Einzelfall ebenfalls kieferorthopädisch (auch hier mit längerer Behandlungsdauer) oder durch festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz geschlossen werden. Dieser kann mit Ausnahme von Implantaten bereits nach wenigen Wochen fertiggestellt werden und zu einem sehr guten Ergebnis führen.
 
Gesundheitstipp September 2015:
 
Zahnfraktur bei Kindern und Jugendlichen - Was tun bei einem Unfall im Bereich der Zähne?
 
Im Grundschulalter gibt es die häufigsten Zahnverluste auf Grund von Sport- , Freizeitunfällen und Rangeleien. Bei einem unfallbedingten Stoß an den Zähnen sollte immer eine zahnärztliche Kontrolle erfolgen, wenn Verletzungszeichen wie Schwellung, Rötung, Blutung, Schiefstand vorhanden sind oder das Essen Schmerzen bereitet. Nicht alle Verletzungen sind offensichtlich, und selbst kleinere Verletzungen können erhebliche Folgekomplikationen nach sich ziehen. Durch Milchzahnverletzungen können zum Beispiel die bleibenden Zähne so schwer geschädigt werden, dass sie verloren gehen.
Abgebrochene gelockerte bleibende Zähne sind dringlich zu schienen oder mit Füllungen beziehungsweise prothetischen Maßnahmen ,wie zum Beispiel Kronen ,zu stabilisieren.
Fehlt durch einen Zahnunfall ein Zahn vollständig, kann man unter Umständen diesen wieder einsetzen, sprich replantieren. Der Zahn muss feucht gelagert (in kaltem Wasser oder H-Milch) und nicht an der Wurzel angefasst oder gereinigt werden. Die Zeit zwischen Unfall und Replantation sollte sehr kurz sein.
Eine trockene Lagerung würde innerhalb kurzer Zeit Zellen, die für das Anwachsen nach Wiedereinsetzung des Zahns notwendig sind, zerstören. Ein Versuch des Einsetzens ist nach einer gewissen Zeit noch möglich, daher ist eine sofortige Konsultation notwendig. 
Eine Unfallmeldung ist sehr empfehlenswert, weil langfristige Folgekosten auf Grund der unfallbedingten Zahnverletzungen bzw. Zahnverlustes möglich sind. Ein bleibender Schaden wie ein „abgestorbener Zahn“ können auch erst nach ein paar Monaten festgestellt werden, daher ist eine Nachkontrolle nach 6 bis 12 Wochen  empfehlenswert. 
Mehr als 50 Prozent der Jugendlichen erleiden bis zu ihrem 17. Lebensjahr ein Zahntrauma. Jungen sind dreimal so häufig von Zahnverletzungen betroffen wie Mädchen. Für Sportler in den  Kontaktsportarten wie Basketball, Handball, Fußball und andere kann in der Zahnarztpraxis eine individuelle Zahnschutzschiene angefertigt werden. 
 
Gesundheitstip - Juli 2015:

Neue Technologie in der Wurzelkanalbehandlung
 
Eine Wurzelkanalbehandlung ist notwendig, wenn ein Zahn irreversibel entzündet ist, irreversibel schmerzt oder der Zahn Nerv im Inneren bereits abgestorben ist.
Das Prinzip der Wurzelkanalbehandlung besteht darin, erkranktes Gewebe aus dem Zahninneren zu entfernen und den Hohlraum durch ein Füllmaterial zu ersetzen. 
Mit speziellen flexiblen Nickel-Titan-Instrumenten, die sich auch bei leicht gekrümmter Wurzel, an die Form anpassen, werden die Kanäle vorsichtig erweitert und die Wände geglättet. Sind die Wurzeln stark abgebogen, sehr fein oder stark verkalkt, kann es problematisch werden, mit den Aufbereitungsinstrumenten bis an die Wurzelspitze heran zu kommen.  Mit einem neuen, modernen, maschinellen Endo-Gerät arbeiten wir seit 2015 effektiver. Zwischen den Arbeitsschritten mit dem modernen Aufbereitungs-Gerät werden die Kanäle mit speziellen Lösungen durchgespült. In höherer Konzentration wirkt die Spülflüssigkeit durch Abspaltung von Sauerstoff stark desinfizierend, außerdem werden durch die scharfe Schaumbildung kleine Gefäßreste und lose Dentin Partikel nach außen gespült. Gleichzeitig wird mittels eines elektronisch-endoskopischen Messverfahrens, das in dem neuen Endo-Gerät integriert ist, die Wurzellänge des jeweiligen Zahnes festgestellt.  
Mit genormten und in der Länge dem Wurzelkanal angepassten Papierspitzen wird jeder Wurzelkanal sorgfältig getrocknet. Erst wenn er völlig sauber und trocken ist und man auch keine Sekretionen mehr im Bereich der Wurzelspitze feststellt, kann die Füllung gemacht werden. Unmittelbar bevor die Füllung eingebracht wird, sterilisiert und trocknet man mittels eines Lasers den Wurzelkanal vollständig.Dazu wird der Hohlraum wiederum mit genormten und der Länge angepassten Spitzen aus einem Naturprodukt randdicht aufgefüllt. Die anfangs eingebracht Masse erhärtet nach einigen Stunden und sorgt für einen hermetischen Verschluss, weil sie noch verbleibende Unebenheiten des Kanalsystems ausgleicht und verbliebene Hohlräume füllt.

Mit neuen Techniken und modernen Geräten können die Wurzelkanäle sicherer gesäubert werden.

Die notwendige Kontrollröntgenaufnahme beweist, dass es gelungen ist, die Kanäle vollständig auszufüllen.


Aktueller Gesundheitstip-Juni 2015:
 
Fester Halt für ihre Zähne: Nachahmungsprinzp: Die Natur als Vorbild – die Behandlung mittels Emdogain
 
Bei vielen Patienten ist nach langjähriger abgelaufener Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) die Festigkeit der Zähne verloren gegangen.
Zu der normalen Behandlung des Zahnhalteapparates mit Vorbehandlung und Nachsorge bei der Zahnprophylaxehelferin und der eigentlichen Parodontitis Therapie beim Zahnarzt existiert nun zusätzlich bei stark gelockerten Zähnen die Möglichkeit mittels Emdogain (spezielles Gel)
An diesen Zähnen den Zahnhalteapparat wieder aufzubauen.
Bisherige Behandlungsmethoden der Zahnfleischerkrankungen stabilisieren die Tiefe von Zahnfleischtaschen. Die weiterführende Methode mit Emdogain führt zu einer Neubildung von Gewebe des Zahnhalteapparates.
Nach der Durchführung von Zahnprophylaxen bzw. Professionellen Zahnreinigungen wird unter einem chirurgischen Eingriff am Zahnfleisch das spezielle Emdogain-Gel von der Schweizer Firma Straumann direkt an der Zahnwurzel eingebracht. Das Gel ist ein biologisches Produkt, das spezielle Proteine zur Neubildung von Bindegewebsfasern enthält. Diese Bindegewebsfasern sind wichtig für die Verankerung des Zahns im Knochen.
Welche Patienten können die Emdogain-Methode erhalten?
Die Emdogain-Methode kann bei allen Patienten mit chronischer Zahnfleischerkrankung angewendet werden. Voraussetzung ist ein entzündungsfreier Zustand nach einer regelmäßigen Zahnprophylaxe. Die genaue Diagnose ob diese Methode bei Ihnen in Frage kommt stellt ihr Zahnarzt.
Die Emdogain-Methode ist wissenschaftlich untersucht. In der Jahreskontrolluntersuchung wird routinemäßig das Zahnfleisch untersucht und die Taschen gemessen.