unsere Behandlungszeiten
Montag - Freitag: 7.00 - 20.00 Uhr
Samstag: 8.00 - 12.00 Uhr

           
Menu
Oralchirurgie
 
Wurzelspitzenresektion:

Bei diesem operativen Eingriff wird eine Entzündung im Bereich der Wurzelspitze, durch kappen dieser beseitigt. Die alte Wurzelfüllung wird dabei erneuert oder versiegelt um eine erneute Entzündung zu vermeiden.

Implantation:

Ein Implantat ist eine Schraube, die in den Kieferknochen inseriert wird und in diesem einzuheilen. Fast alle Implantate bestehen heute aus Titan, einem Metall, welches nur in seltensten Fällen zu allergischen Reaktionen führt. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik Implantatversorgung.

Zystektomie:

Bei einer vorliegenden Zyste wird diese komplett entfernt. Dies erfolgt durch einen Schnitt im Bereich der Zyste, die dann vollständig ausgeschält werden kann. 

Abszessspaltung:

Eine große Eiteransammlung (Abszess) kann zu einer Schwellung und starken Schmerzen führen. Durch einen kleinen Schnitt im Abszessgebiet wird der Eiterabfluss gewährleistet und die Schmerzen sowie die Schwellung lassen sofort nach.

Unfallbehandlung:

Bei Verletzungen durch Sturz oder sonstige Vorkommnisse im Mundbereich bedarf es einer sofortigen Behandlung. Durch einen Unfall verloren gegangene Zähne sollten in einer speziellen Lösung oder Speichel gelagert und möglichst innerhalb der ersten Stunde nach Zahnverlust wieder implantiert werden. Bei gelockerten Zähnen dient eine Kunststoffschiene zur Stabilisierung, welche ca. 3-4 Wochen getragen wird. 
Zahnfrakturen ohne Freilegung des Nervs können problemlos behandelt werden. Das Zahnfragment kann angeklebt oder der Zahndefekt kann durch einen Kunststoffaufbau ersetzt werden. Bei Freilegung des Nervs sollte die Behandlung in der ersten Stunde erfolgen. In diesem Fall kann häufig eine Wurzelbehandlung umgangen werden. 

Zahnentfernung:

Ist ein Zahn nicht mehr erhaltungswürdig, dann sollte dieser entfernt werden. Dies geschieht in örtlicher Betäubung und somit schmerzfrei. Ist das vorliegende Zahnfach entzündungsfrei, dann ist eine Sofortimplantation mit Titanimplantat möglich. In anderen Fällen kann ein Knochenersatzmaterial in die Knochenwunde eingebracht werden um eine spätere Implantation zu erleichtern. 

Weisheitszahnentfernung:

Haben Weisheitszähne eine ungünstige Lage und sind Grund für einen Entzündungsprozess oder können zu einem führen, so sollten sie entfernt werden. Dieser Eingriff kann in manchen Fällen nur durch Freilegung des Zahnes erfolgen, d.h. durch einen Schnitt.
Außer Weisheitszähnen können auch andere Zähne eine ungünstige Lage im Kiefer haben. Diese sind häufig nur durch einen operativen Eingriff mit späterer kieferorthopädischer Behandlung an die „richtige Stelle“ zu bringen. 

Parodontalchirurgie:

Ein parodontalchirurgischer Eingriff wird bei einer vorliegenden Parodontitis durchgeführt. Die Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Dieses schwillt bei Entzündung an, ist gerötetes und blutet bei leichter Berührung. Auf Dauer bildet sich der Zahnhalteapparat, einschließlich des Knochens zurück und es kommt zur Entstehung von Zahnfleischtaschen. Ursache hierfür ist eine unzureichende Mundhygiene. Bestimmte Allgemeinerkrankungen aber vor allem Tabakkonsum verschlechtern die Situation und begünstigen die Entstehung der Parodontitis. Weitere Informationen erhalten unter der Rubrik Parodontalchirurgie.

Transplantation:

Knochentransplantationen: Knochentransplantationen können bei Implantation notwendig sein, wenn hier die Knochenhöhe für ein Implantat nicht ausreichend ist. Der Knochen kann aus dem Kieferwinkel, der Kinnregion oder des Beckens entnommen werden. 

Schleimhauttransplantationen: Sollte ein Gewebsdefizit vorliegen, so ist es möglich Schleimhaut der Mundregion zu transplantieren.

Zahntransplantationen: Ein Zahn kann an einer Stelle des Kiefers entnommen werden und an einer andere verpflanzt werden.