unsere Behandlungszeiten
Montag - Freitag: 7.00 - 20.00 Uhr
Samstag: 8.00 - 12.00 Uhr

           
Menu
Füllungsalternativen
 
Karies ist ein Defekt des Zahnes, der entfernt werden muss. Dieser Defekt kann mit einer Füllung versorgt werden. Generell gibt es zahnfarbene Füllungen und andersfarbige. Zu den andersfarbigen Füllungen zählen Amalgame o. Goldstopffüllungen, die einen ästhetischen Nachteil mit sich bringen. Außerdem stehen Amalgame aufgrund ihres Quecksilberanteils in der Diskussion. Unsere Praxis bietet Ihnen zahnfarbene Füllungen an. 
 
Plastisches Füllungsmaterial
Diese Werkstoffe werden vom Zahnarzt direkt im Mund verarbeitet. In formbarem Zustand werden sie in den präparierten Zahn gefüllt und härten dort aus. Man unterscheidet hierbei:
 
Amalgam

Nach wie vor ist Amalgam ein bewährter Werkstoff, dessen Anwendung aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes und um die allgemeine Quecksilberbelastung so gering wie möglich zu halten, eingeschränkt wurde.

Über die Einschränkung der Anwendung kam unsere Praxis vor einigen Jahren zu dem Entschluss dieses Material in unserer Praxis nicht mehr anzuwenden. Wir bieten sogar eine komplette Amalgamsanierung an.
Amalgamsanierung heißt Stück für Stück Amalgamfüllungen durch andere Materialien auszutauschen. Warum das? Amalgam steht schon seit einigen Jahren in der Diskussion. Grund hierfür ist der Quecksilbergehalt, der unter anderem in wenigen Fällen zu allergischen Reaktionen führen kann. Quecksilberaufnahme beim Legen und Entfernen dieser Füllungen sind ebenso Gründe, die diesen Werkstoff in Verruf gebracht haben. Mit den Jahren weisen Amalgamfüllungen Randundichtigkeiten auf, welche die Eintrittspforten für Bakterien darstellen. Dies kann zu Karies unter den Amalgamfüllungen führen, die für das Auge nicht sichtbar ist. Ebenfalls Gründe gegen diesen Werkstoff sind ästhetische Gesichtspunkte, bei denen die zahnfarbenen Werkstoffe deutlich im Vorteil sind. 
Falls Sie den Verdacht haben unter einer Amalgamunverträglichkeit zu leiden, können wir Ihnen eine Amalgamrisikoaustestung anbieten um festzustellen ob ihre Füllungen Quecksilber aussondern. 

Komposit

Dieses Kunststoff- Material ist vom Hersteller fast ausschließlich für die Frontzähne oder den Zahnhalsbereich vorgesehen. Die zahnfarbene Füllung wird im Zahn mit Licht gehärtet und durch ein spezielles Haftverfahren befestigt.

Um dieses Material auch im Seitenzahngebiet zu verarbeiten muss man eine spezielle Technik anwenden. Die sogenannte SDA-Rekonstruktion ist eine weitere Behandlungs-Alternative. Bei dieser aufwendigen "Schmelz-Dentin-Adhäsiv-Technik" (SDA) wird das Komposit- Material in plastischer (weicher) Form direkt im Zahn verarbeitet und Schicht um Schicht mit einem Spezial- Licht gehärtet. So wird eine Materialschrumpfung vermieden und der Randschluss optimiert. Eine besondere Befestigungstechnik, die mit einer entsprechenden Vorbereitung der Zahnsubstanz beginnt verbindet Zahn und Komposit. 

Compomer

Zahnfarbener leicht zu verarbeitender Kombinationswerkstoff für Zahnhalsfüllungen und höchstens sehr kleine zentrale Kariesdefekte an den Seitenzähnen.

Glasionomerzement

Dieses Material wird meist als zeitlich begrenzte Übergangslösung eingesetzt. Es muss vom Zahnarzt regelmäßig kontrolliert werden. Glasionomerzement ist auch für die Milchzahnversorgung geeignet.
 
 
Einlagefüllungen (Inlays)

Ist das Ausmaß eines Zahndefektes zu groß, dann sind die Grenzen einer Füllungstherapie überschritten. Ein solcher Defekt lässt sich mit einem Inlay (Einlagefüllung) oder Onlay lösen. Diese Art der Versorgung ist mit Gold, Kunststoff oder Keramik möglich. Kunststoffinlays haben sich in den letzten Jahren wegen ihrer Kurzlebigkeit nicht durchgesetzt.

Wählen Sie eine Einlagefüllung, entscheiden Sie sich für mehr Haltbarkeit, mehr Sicherheit, mehr Funktion und mehr Ästhetik!

 
Gold

Ein Goldguss-Inlay erfüllt höchste Ansprüche an Sicherheit, Haltbarkeit, Passgenauigkeit und Mundverträglichkeit. Als zahnärztlicher Werkstoff kommt Gold - bis auf seine Farbe - den Eigenschaften der natürlichen Zähne am nächsten. Die Gold-Einlagefüllung eignet sich für alle Defekte im Seitenzahnbereich. Sie wird mit einem zahnmedizinischen Zement im vorbereiteten Zahn befestigt.
Goldinlays sind schon seit vielen Jahren im Einsatz, haben allerdings einen ästhetischen Nachteil. Desweiteren leiten sie Kälte und Wärme, aufgrund ihrer höheren Wärmeleitfähigkeit als Zahnhartsubstanz, schneller zum Zahn, so dass dies sehr unangenehm sein kann.


Keramik


Die Keramik-Einlagefüllung zeigt eine perfekte, natürliche Ästhetik. Fast "unsichtbar" kann das Material Ihrer individuellen Zahnfarbe angeglichen werden. Keramik-Inlays sind für viele Defekte im kaudrucktragenden Seitenzahnbereich geeignet. Sie werden mit einem Spezial-Kunststoffkleber im Zahn befestigt.


CEREC-CAD-gefräste Keramikrestaurationen


In unserer Praxis werden diese Keramikinlays mit einem speziellen Computerverfahren hergestellt. Nach beschleifen des Zahnen wird von diesem ein Foto (anstatt bisher ein Abdruck) aufgenommen. Über einen PC kann die Restauration modelliert werden und im Anschluss durch eine Schleifeinheit direkt hergestellt werden. Dabei können Sie uns direkt auf die Finger schauen und erleben wie Ihre neue Füllung mittels CAD-Frästechnik entsteht.

Vorteile:

  • Zahnfarbene Restaurationen (absolut metallfrei) mit höchstem Anspruch an Ästhetik
  • Behandlung in einer Sitzung, keine zweite Spritze, kein Abdruck nötig
  • Zahnähnliche Wärmeleitfähigkeit (biokompatible Zahnkeramik)
  • Stabilisierung des Zahnes durch einkleben der Inlays (statt zementieren wie bei Goldinlays), perfekter Sitz, schont Ihre gesunde Zahnsubstanz
  • Im Preis-Leistungsvergleich unschlagbar

 

Wie lange halten Füllungen?

Aussagen über die Haltbarkeit einer Füllung sind nur statistisch möglich, sagen die Wissenschaftler. Denn im Einzelfall hängt diese nicht nur vom Füllungsmaterial selbst ab, sondern ebenso von der Füllungsgröße, der Lage, sowie ganz besonders auch von Ihrer täglichen Zahnpflege. 

In der Haltbarkeit steht Gold an der Spitze. Danach folgen Keramik, Amalgam und Kunststoffe. Glasionomerzement ist eher als "Provisorium" - also zeitlich begrenzt haltbarer Füllungswerkstoff - zu sehen. 

Wie bei Arzneimitteln sind auch bei Füllungsmaterialien unerwünschte Nebenwirkungen nicht immer auszuschließen. Liegt bei Ihnen eine Materialunverträglichkeit vor, informieren sie mich bitte unbedingt.

Lohnt sich eine Investition in Sachen Zahngesundheit?

Ich sage ja.
Denn diese Investition bedeutet:

  • ein Plus für Ihre Zahngesundheit
  • mehr Ästhetik
  • Materialsicherheit sowie
  • mehr Haltbarkeit und Funktion

Welche Füllungs-Alternative Sie auch wählen - jede anspruchsvolle und hochwertige Therapie kostet mehr Zeit und damit auch Geld.

Vorbeugen ist besser als Heilen

  • Kommen Sie regelmäßig zweimal im Jahr zum "Zahn-TÜV"
  • Nehmen Sie unsere professionelle Prophylaxe-Betreuung und zweimal jährlich die "Professionelle Zahnreinigung" in Anspruch.
  • Lassen Sie sich Ihr individuelles Prophylaxeprogramm entwickeln, damit Sie Ihr persönliches Karies-Risiko kennenlernen und sich entsprechend ernähren - damit Sie fit sind für Ihre häusliche Mundhygiene.
  • Fissurenversiegelung und Fluoride schützen Ihre Zähne vor Karies.
  • Ideal für die Zahnpflege zwischendurch: zahnfreundliches Kaugummi.
    Süßigkeiten mit dem Zahnmännchen-Signet sind wissenschaftlich getestet, sie verursachen keine Karies.

 

Sehr verehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Für Ihre Zahngesundheit sind Sie und wir gleichermaßen verantwortlich. Für die gemeinsam getroffene Entscheidung zur Füllungs-Therapie tragen wir allerdings alleine die Verantwortung. Nicht nur deshalb, sondern vor allem aus zahnärztlicher Sorgfalt zeigen wir Ihnen für die Versorgung eines Kariesdefektes unterschiedliche Behandlungsalternativen auf. Ihre Entscheidung für eine bestimmte Füllungstherapie sollten Sie auf Grund Ihrer persönlichen und ästhetischen Wünsche treffen. Selbstverständlich beraten wir Sie dabei gerne und werden sowohl Ihre individuelle Zahn- und Mundsituation wie auch Ihren Gesundheitszustand insgesamt berücksichtigen. Unsere Beratung schließt unsere persönliche Risikobeurteilung zu möglichen allgemeinen oder lokalen Nebenwirkungen bei bestimmten Materialien mit ein.